Stiebel Eltron LWZ 304 Trend Wärmepumpe – Erfahrungsbericht

Das könnte Sie auch interessieren …

4 Antworten

  1. Eduard Witowski sagt:

    Sehr geehrter Herr Schöbel,
    vielen Dank für diese sehr interessanten Erläuterungen…ist mir mindestens genauso gegangen wie Ihnen mit der LWZ304 Trend. Ich habe ähnliche Verbräuche, haben aber zusätzlich noch ein PV-Anlage mit Speichereinheit was den tatsächlichen Bedarf wirklich nach unten schraubt. Wir haben durchschnittlich ca. 65 €/Monat incl. WW, Heizung und Verbrauchsstrom, was für ca. 190 qm Haus wirklich passabel ist.
    Bezüglich den Einstellungen für die LWZ kann ich zustimmen. Bei den Filter ist mir der „Kegelfilter“ aufgefallen. Diese Filter gibt es in unserer LWZ nicht. Wir haben 2018 gebaut…also praktisch ein Jahr später, und da wurden andere Abluftfilter verwendet.

  2. Fatih Simsek sagt:

    Hallo Herr Schöbel,
    ich hab eine LWZ 404 Trend. Ich habe aber ein grosses Problem. Mein Verbrauch liegt im Jahr bei 9000 kwh. Ich hab auch eine KFW 55 Haus. Wir sind 4 Personen.
    Ich weiss nicht weiter. Die Zusatzheizung geht auch sehr oft an. Ist das auch bei ihnen

  3. Robert Schöbel sagt:

    Bei so einer starken Abweichung würde ich wohl einen Heizungsexperten kommen lassen. Sie müssen mal messen wann die Anlage den Strom zieht – ist es das ganze Jahr oder nur im Winter. Evtl. läuft Ihre Anlage das ganze Jahr auf Volllast. Vielleicht ist auch die Brauchwassertemperatur falsch eingestellt oder die Werte (Heizkurve) allgemeint komplett quer. Stellen Sie mal alle Parameter auf den Standard aus dem Handbuch. Das Haus sollte im Januar bei ca. 0 Grad Außentemperatur warm aber nicht zu warm sein.

  4. shadow sagt:

    Man muss dazu sagen, dass man hier noch einiges optimieren kann und dadurch deutlich weniger verbraucht. Ich habe auch eine LWZ 304 Trend bei 135m² und hatte 2020 einen Jahresverbrauch von 2300 kWh.

    Die Einstellungen, die die Heizungsbauer machen sind suboptimal, da sie auf absolutem Komfort ausgerichtet sind.

    Beispiele hierzu:

    1.) Hier ist die WW-Temperatur z.B. auf 49°C eingestellt, die Hysterese dazu fehlt in den Angaben (ich vermute 2K). Vermutlich wird 24/7 Warmwasser auf 51°C bereitet, das heißt die Anlage taktet sich quasi zu Tode. Und warum 49°C? Zuwenig für wirkliche Abtötung von Legionellen, aber zu viel für den optimalen Arbeitsbereich der Anlage. Stellt man die WW-Temperatur auf 42°C oder 43°C, taktet die Anlage schon deutlich weniger. Wenn man jetzt zusätzlich noch die Zeitfreigabe für das Warmwasser auf nur einen oder zwei Zeitbereiche (im Idealfall einer zu wärmsten Zeit des Tages) festlegt, dann sinkt der Verbrauch schon einmal deutlich. In den Sommermonaten brauche ich in einem Monat weniger als 30kWh (inkl. Lüftung).

    2.) Für die generelle Heizung sollte man zunächst einmal darüber nachdenken, die Einzelraumregelungen zu entfernen. Denn dadurch erzeugt deine Wärmepumpe deutlich höhere Heiztemperaturen als wie du tatsächlich benötigst. Am sinnvollsten ist es, alle Stellantriebe in den Heizkreisverteilern zu entfernen und einen neuen Abgleich nach den eigenen Bedürfnissen durchzuführen. Die Heizkreiskurve kann dann extrem gesenkt werden, was sich wieder am monatlichen Verbrauch deutlich zeigt. Ich habe z.B. einen Fußpunkt von 1°C und eine Steigung von 0,18.

    Es gibt in vielen Foren genauere Erläuterungen dazu. Ich möchte hier andere Wärmepumpenbesitzer, insbesondere welche mit einer LWZ 304, ermuntern, dass man seinen Stromverbrauch tatsächlich fast halbieren kann! Leider hilft einem hier der örtliche Heizungsbauer meist nicht weiter, da viele noch mit Wärmepumpen überfragt sind bzw. nur die Komforteinstellungen kennen. Man sollte sich hier selber herantasten und den Mut haben, etwas auszuprobieren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.